News

03.06.2016

IPPNW-Pressemitteilung vom 02.06.2016

Petition am Obersten Gericht in Israel fordert Aufsicht für Atomenergiekommission
Atomreaktor Dimona stellt eine Gefahr für Gesundheit und Sicherheit dar

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier auf, sich gegenüber der israelischen Regierung für mehr Transparenz im Hinblick auf das israelische Atomprogramm einzusetzen. Mehr als 100 israelische BürgerInnen haben am 25. Mai 2016 eine Petition an das Oberste Gericht in Israel eingereicht. Darin fordern sie eine Gesetzgebung, die die 1952 gegründete israelische Atomenergiekommission (IAEC) erstmalig unter parlamentarische Aufsicht stellt. Das Gericht hat die israelische Regierung jetzt aufgefordert, binnen zwei Monaten (25. Juli 2016) auf die Petition zu antworten.

„Der riskanteste industrielle Komplex des Landes wird heimlich betrieben, ohne öffentliche Überwachung oder Aufsicht, sogar außerhalb des Rechts“, erklären die UnterzeichnerInnen der Petition. Sie schätzen die momentane Situation als sehr gefährlich ein, weil der Dimona-Atomreaktor sehr alt und brüchig ist. Sharon Dolev leitet die Kampagne für mehr Atomaufsicht mit ihrer Organisation „Israeli Disarmament Movement“. Sie kritisiert, dass die Geheimniskrämerei der israelischen Atomenergiekommission angesichts der Gefahren für öffentliche Gesundheit und Sicherheit nicht zu rechtfertigen sei.

Niemand weiß, was im Atomkomplex Dimona in der Negev-Wüste tatsächlich passiert. Die letzten Informationen brachte 1986 der Whistleblower Mordechai Vanunu in Großbritannien ans Licht der Öffentlichkeit. Bis heute ist unklar, wie der hochradioaktive Müll entsorgt wird. Sind die Arbeiter im Komplex ausreichend geschützt? Gab es schon einmal Unfälle mit radioaktiven Freisetzungen?

Laut Vanunu, der schon seit seiner Verhaftung 1986 nicht mehr in Freiheit lebt, stellt Israel im Atomkomplex Dimona auch Atomwaffen her. Dort wird mit Plutonium gearbeitet, einer der gefährlichsten Stoffe der Welt. Kleinste Menge können, im Körper aufgenommen, Lungenkrebs verursachen. Israel gibt nicht zu, Atomwaffen zu besitzen und unterhält eine Politik der nuklearen „Ambiguität“, um andere Länder in der Region abzuschrecken.

Die IPPNW in Deutschland unterstützt die Kampagne des Israeli Disarmament Movement. Dr Alex Rosen, stellvertretender Vorsitzender des Vereins sagt dazu: „Atomreaktoren stellen eine tägliche und konkrete Gefährdung der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit dar und müssen stillgelegt werden. Bis dahin müssen sie transparent und unter kompetenter Aufsicht betrieben werden. Nach Tschernobyl und Fukushima ist uns bewusst, wie katastrophal die Nutzung der Atomenergie sein kann. Radioaktivität macht nicht an Landesgrenzen halt - deshalb sind unregulierte Atommeiler ein Problem für die ganze Region.“

Gerne vermitteln wir Interviews mit Sharon Dolev, Leiter von "Israeli Disarmament Movement" oder Dr Alex Rosen, stellvertretender IPPNW-Vorsitzender.

Die Pressemitteilung des IDM finden Sie unter: disarmament.org.il/english/

Mehr Informationen zu Dimona: bit.ly/dimonaA-Z

Kontakt: IPPNW, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges e.V., Angelika Wilmen, Pressesprecherin, Tel: 030-698074-15, Email: wilmen@ippnw.de, www.ippnw.de


23.04.2016

Open Letter from Mayors for Peace on the UN Open-ended Working Group's May Session

Dear Member Cities of Mayors for Peace,

Thank you for your ongoing support of the activities of Mayors for Peace.
Last year, the UN General Assembly decided to convene an Open-Ended Working Group (OEWG) to substantively address concrete effective legal and other measures to attain and maintain a world without nuclear weapons. The second session of this Working Group will be held in Geneva, Switzerland from 2-13 May 2016.

Prior to this May session, Mayors for Peace issued the attached Open Letter to call on all UN Member States to actively participate in the OEWG. We would like to ask you to share this message with your governments and civil society members.

We close with our heartfelt best wishes for your continued health and the prosperity of your city.

Sincerely,


Mayors for Peace Secretariat
1-5 Nakajima-cho, Naka-ku, Hiroshima 730-0811 JAPAN
Tel: +81-82-242-7821 Fax: +81-82-242-7452
Email: mayorcon@pcf.city.hiroshima.jp

[Open Letter from Mayors for Peace]


23.04.2016

Weltkongress: Abrüstung – für und in einer Atmosphäre des Friedens - Disarm for a Climate of Peace

„Die Welt ist überrüstet und der Frieden unterfinanziert“ - (UN-Generalsekretär Ban Ki-moon)

In einer Atmosphäre der internationalen politischen Konfrontation und der weltweiten Hochrüstung veranstaltet das Internationale Friedensbüro (International Peace Bureau, IPB) vom 30. September bis zum 2. Oktober 2016 den Weltkongress zum Thema internationale Abrüstung. Ausgetragen wird der Kongress, zu dem ca. 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehr als 40 Ländern erwartet werden, an der Technischen Universität Berlin.

Unterstützt wird der Kongress u.a. von dem Weltgewerkschaftsbund (ITUC), der UNI (Weltorganisation von ver.di), dem Friedensforschungsinstitut SIPRI, von internationalen religiösen Organisationen unterschiedlichster Glaubensrichtungen, von Vereinigungen aus dem umwelt- und entwicklungspolitischen Bereich, sowie den drei großen deutschen Stiftungen: Heinrich Böll, Friedrich Ebert und Rosa Luxemburg.

Ein Gesamtüberblick über die unterstützenden Organisationen ist auf https://www.ipb2016.berlin/partners/ zu finden.

[Presseankündigung]


14.03.2016

Offenes Kampagnentreffen

„Büchel ist überall – atomwaffenfrei.jetzt“

Samstag, 19. März 2016, 11-18 Uhr
Sonntag, 20. März 2016, 9-15 Uhr

Tagungsorte:
Samstag:
Kath. Gemeinde Maria Hilf, Rebstöcker Str. 70,60326 Frankfurt am Main (Eingang: Frankenallee)
http://www.mariahilf-frankfurt.de/adresse-anfahrt/
Sonntag:
St. Gallus, Mainzer Landstr. 299,60326 Frankfurt am Main
http://www.friedensbildungswerk.de/html/anfahrt.html
Übernachtung:
Hotel Franken, Frankenallee, liegt auf der Hälfte des Weges zwischen den Gemeinden
http://hotelfranken.com/de (jede/r kümmert sich um sein/ihr Zimmer/Bett)Tagungsorte:
Samstag:
Kath. Gemeinde Maria Hilf, Rebstöcker Str. 70,60326 Frankfurt am Main (Eingang: Frankenallee)
http://www.mariahilf-frankfurt.de/adresse-anfahrt/
Sonntag:
St. Gallus, Mainzer Landstr. 299,60326 Frankfurt am Main
http://www.friedensbildungswerk.de/html/anfahrt.html
Übernachtung:
Hotel Franken, Frankenallee, liegt auf der Hälfte des Weges zwischen den Gemeinden
http://hotelfranken.com/de (jede/r kümmert sich um sein/ihr Zimmer/Bett)

1. Begrüßung und Organisatorisches
2. Wo stehen wir kurz vor Kampagnenstart?
- inhaltliche Kurzanalyse: Aufrüstung und Bewegung für Abrüstung weltweit
- persönliche Motivation
3. Austausch mit Hermann Theisen über seine laufenden Verfahren und mögliche Konsequenzen:
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-nuklearwaffen-narr
4. Kampagnenplanung „Büchel ist überall – atomwaffenfrei.jetzt“ incl. Inputs vorbereitende AG ́s. - Präzisierung Kampagnenplan bis 2020ff. und Aktionsplan 2016ff.:
- Kampagnenstart in Berlin (Pressekonferenz) und Büchel (Aktionspräsenz)
- NATO-Gipfel Warschau, Fasten in Berlin und begleitende Aktionen: offener Brief, Selbstverpflichtung, Solidaritätserklärung, (Autobahn-)Banner, Unterschriftenaktion. Einbindung der Kampagne in weitere Projekte der Friedensbewegung.
- Öffentlichkeitsarbeit & Material incl. Online-Workshop
- Homepages
- Verteiler, Netzwerke, Calling for groups, Trägerkreis „Atomwaffen abschaffen – bei uns anfangen“
- Koordination
- Finanzen und Fundraising
- Mayors for Peace
5. Ausblick Kampagne ab Herbst 2016
6. Termine und Sonstiges


11.02.2016

Bläst “der Wind von Okinawa" auch in Berlin? - Does “the Wind from Okinawa” also blow in Berlin?

Veranstaltung mit Reverend Kamoshita Shonin und Sarasa Aihara

(auf Englisch und Deutsch)
Moderation: Maya Evans & Elsa Rassbach

Donnerstag, den 11. Februar um 19 Uhr
Coop Anti-War Cafe Berlin
Rochstraße 3, 10178 Berlin

Zwei japanische Aktivist*innen berichten über den aktuellen Kampf gegen den Bau eines neuen US-Stützpunkts in Henoko, Okinawa (und wollen sich mit uns über die Anti-Militärbasen-Bewegung in Deutschland austauschen).

Im Rahmen einer Redetour in Großbritannien, Polen und Deutschland berichten die Henoko-Activist*innen über die Proteste in Okinawa gegen die 32 US-Militärstützpunkten, die 20% der Insel okkupieren.

In den Tagen vor ihrem Besuch nach Berlin werden sie Ramstein Air Base, Fliegerhorst Büchel und die US-Kommandos EUCOM und AFRICOM in Stuttgart besuchen.

Die zwei-wöchige europäische Redetour wird vom britischen Voices for Creative Non-Violence (VCNV) gesponsert.

Event 11.02.2016 in Berlin
http://coopcafeberlin.de/events/okinawa/index.html
(Englisch) https://cooptv.wordpress.com/2016/02/04/event-berlin-february-11-2016-th...

[Ausführliche Informationen]


11.02.2016

Offener Brief zur Bundesratsinitiative an den Landesregierungen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg

Hallo,

letzte Woche ist der Offene Brief zur Bundesratsinitiative für ein Atomwaffenverbot in Deutschland bereits an Malu Dreyer und Winfrid Kretschmann abgeschickt worden. Heute haben wir in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg die Presse dazu informiert: http://www.atomwaffenfrei.de/.... dpa hat eine Meldung darüber herausgegeben, die einige Medien schon aufgenommen haben, wie hier: http://www.welt.de/... Auch alle Bürgermeister für den Frieden in den beiden Ländern haben per Mail den Offenen Brief bekommen. Es besteht hier die Möglichkeit zur Mitunterzeichnung des Offenen Briefes: http://www.atomwaffenfrei.de/....

Wir freuen uns auf zahlreiche Unterschriften. Wir bedanken uns bei Reiner Conrad und Anton Lang für diese tolle Initiative!

Viele Grüße

Xanthe


12.01.2016

Prospects and Limitations of the Humanitarian Initiative: Changing German and Japanese Nuclear Policy?

Lecture and panel discussion

Dear friends and colleagues,

The Graduate School of East Asian Studies holds a panel discussion on "Prospects and Limitations of the Humanitarian Initiative: Changing German and Japanese Nuclear Policy?" on January 11th, 2016, from 4 to 6 pm. The panel discussion will take at Freie Universität Department of Law, Lecture Hall II, Van’t-Hoff-Str. 8, 14195 Berlin.

Our guest speakers are:

Oliver Meier (SWP): “Germany and the Future of the Nuclear Order”
Richard Samuels (Einstein Foundation/MIT): “Japan’s Nuclear Hedge: Beyond Allergy and Breakout”
Tatsujiro Suzuki (Research Center for Nuclear Weapons Abolition, Nagasaki University): “A Proposal for Northeast Asia Nuclear Weapon Free Zone (NEA-NWFZ): Confidence Building and Regional Security without Nuclear Umbrella”

Moderator: Alexandra Sakaki (SWP)

For further information please visit our website at
http://www.geas.fu-berlin.de/events/lectures/Humanitarian-Initiative.html

Sincerely,

Stefanie Schäfer


12.01.2016

IPPNW-Pressemitteilung zum Atomtest Nordkoreas

IPPNW-Pressemitteilung vom 6.01.2016

IPPNW verurteilt Atomtest Nordkoreas

Laut der Wiener Organisation für den Atomteststoppvertrag CTBTO fand heute um 1:30 UTC (2:30 MEZ) ein ungewöhnliches seismisches Ereignis in Nordkorea statt, bei dem es sich vermutlich um einen Atomtest handle. Nordkorea behauptet, erfolgreich eine Wasserstoffbombe getestet zu haben. Die Ärzteorganisation IPPNW verurteilt den Atomtest als Verstoß gegen die universell akzeptierten Normen eines umfassenden Verbots von Nuklearwaffenversuchen, zu dem sich bisher 183 Länder vertraglich verpflichten. Jeglicher Atomtest bedeute eine schwere radioaktive Belastung für die Umwelt und eine Gefährdung des Weltfriedens, so die IPPNW.

Der Test ist Nordkoreas vierter Atomwaffenversuch seit 2006. Nordkorea ist das einzige Land, das noch Atomtests durchführt. Alle anderen Atommächte verzichten entweder vertraglich oder freiwillig auf Atomtests. In diesem Jahr wird sich der Atomteststoppvertrag zum 20. Mal jähren, ohne offiziell in Kraft zu treten. Denn die USA, China und Israel haben den Atomteststoppvertrag zwar unterzeichnet, aber noch nicht ratifiziert; Nordkorea, Indien und Pakistan haben nicht einmal unterzeichnet. Insgesamt benötigt der Vertrag die Unterschriften und die parlamentarische Ratifizierung weiterer elf Staaten, um in Kraft treten zu können, darunter Ägypten und der Iran. Auch Saudi-Arabien, Syrien und Südsudan haben den Vertrag nicht unterzeichnet.

„Eine Atomwaffenexplosion ist ein Zeichen der Bereitschaft eines Landes, unzählbare Menschen einem unfassbaren humanitärem Leid auszusetzen und ganze Städte dem Boden gleich zu machen. Unter dem Vorwand der „nuklearen Abschreckung“ versucht Nordkorea, die gleiche Macht zu erlangen wie die anderen acht Atomwaffenstaaten und nimmt die ganze Welt für seine Forderungen in Geiselhaft. Es ist höchste Zeit, solche Drohungen mit Genozid als Mittel der Politik zu verbieten,“ sagt Xanthe Hall, Atomwaffenexpertin der deutschen IPPNW.

Die IPPNW fordert ein Verbot der Atomwaffen und arbeitet mit mehr als 400 Partnerorganisationen weltweit in der internationalen Kampagne für die Abschaffung aller Atomwaffen (ICAN). ICAN verurteilt alle Formen von Atomtests und ruft alle Länder auf, den Atomteststoppvertrag zu unterzeichnen und zu ratifizieren.

Seit sieben Jahren finden keine Gespräche mehr mit Nordkorea statt. Damals verschärften die Vereinten Nationen die Sanktionen gegen Nordkorea wegen einem Raketentest. In dieser Zeit gab es einige sehr gefährliche Spannungen in der Region, einschließlich des Gebrauchs von Waffen und Drohungen seitens Nordkorea, Atomwaffen einzusetzen. Vor einem Jahr berichtete eine chinesische Nachrichtenagentur, Nordkorea sei bereit, die Gespräche wieder aufzunehmen. Im November 2014 fanden dann auch Friedensgespräche mit Südkorea statt. „Es ist unabdingbar, dass Gespräche mit Nordkorea wieder aufgenommen werden. Mit dem iranischen Erfolg im Rücken, sollte Obama in seiner letzten Amtszeit noch zwei abrüstungspolitische Ziele verfolgen, die die Sicherheit der Welt maßgeblich verbessern würde: Frieden mit Nordkorea zu schließen und die US-Ratifizierung des Atomteststoppvertrags vor dem Kongress zur Abstimmung zu bringen“, so Hall abschließend.

Weitere Informationen zum Atomteststoppvertrag finden Sie unter http://www.atomwaffena-z.info/glossar/a/a-texte/artikel/4eb8b5893d/atomt...

Weitere Informationen zur Wasserstoffbombe finden Sie unter http://www.atomwaffena-z.info/glossar/w/w-texte/artikel/8378b610ed/wasse...

Kontakt: Angelika Wilmen, Pressesprecherin der IPPNW, Tel. 030-69 80 74-15, Xanthe Hall, Abrüstungsexpertin der IPPNW und Vorstandsmitglied von ICAN Deutschland, Tel. 030 - 69 80 74-12, Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Körtestr. 10, 10967 Berlin, Email: wilmen@ippnw.de, www.ippnw.de, www.atomwaffena-z.info, www.icanw.org


12.01.2016

Die Ergebnisse der UN-Klimakonferenz aus Sicht von Inselstaaten"

Veranstaltungen in Hamburg, Bremen, Münster & Berlin

Die Klimaverhandlungen in Paris sind zu Ende gegangen. Die Staaten dieser Welt haben sich auf ein neues globales Klimaabkommen geeinigt.

Wie wird dieses Abkommen und der Verlauf der Verhandlungen von den pazifischen Inselstaaten gesehen? Im darüber Informationen aus erster Hand zu erhalten, hat das Pazifik-Netzwerk im Anschluss an die Konferenz in Paris Maria Tiimon aus Kiribati von der Organisation Pacfic Calling Partnership nach Deutschland eingeladen.

Maria Tiimon hat zum wiederholten Mal als Mitglied der Delegation von Kiribati an der Klimakonferenz teilgenommen, und wird bei Veranstaltungen in Hamburg, Bremen, Münster und Berlin über die Ergebnisse der Konferenz aus Sicht betroffener Inselentwicklungsstaaten berichten.

Das Pazifik-Netzwerk möchte Sie zu den folgenden Veranstaltungen sehr herzlich einladen. Wir freuen uns darüber, wenn Sie die Veranstaltungshinweise auch an andere möglicherweise interessierte Personen weiterleiten. Für Rückfragen stehe ich unter oliver.hasenkamp@pazifik-netzwerk.org gerne zur Verfügung!


Veranstaltung in Bremen - Montag, 14.12.2015 um 19:00:

Abendessen und Gespräch der Bremer Regionalgruppe des Pazifik-Netzwerks mit Maria Tiimon über die Ergebnisse der Klimakonferenz aus Sicht kleiner Inselstaaten

Ort: Restaurant in Bremen (Adresse und weitere Informationen auf Nachfrage bei Dr. Matthias Kowasch unter kowasch@pazifik-netzwerk.org)

Veranstaltung in Hamburg - Dienstag, 15.12.2015 um 19:00:

Gespräch mit Maria Tiimon über die Folgen des Klimawandels und die Ergebnisse der COP21 aus Sicht kleiner Inselstaaten/

Die Auswirkungen der Erderwärmung sind für die BewohnerInnen der Inseln Kiribati, Tuvalu, den Marshall-Inseln und Nauru bereits heute spürbar.
Ihre Inseln werden überschwemmt, Häuser an den Küsten zerstört und die Süßwasserlinsen versalzen. Ein Umzug innerhalb des Landes ist nicht möglich.

Mit VertreterInnen anderer Inselstaaten hat sich Maria Tiimon aus Kiribati auf der COP21 in Paris für eine Klimaerwärmung bis höchsten 1,5 Grad bis 2100 stark gemacht. Wir wollen mit ihr über die Verhandlungsergebnisse dieser Klimakonferenz sprechen: im Fokus steht, wie diese von den pazifischen InselbewohnerInnen gesehen und eingeschätzt werden.

Ort: Universität Hamburg, Asien-Afrika-Institut, Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost
Kontakt: Marion Struck-Garbe (marion.struck-garbe@hamburg.de)


Veranstaltung in Münster - Mittwoch, 16.12.2015, 16:00 - 18:00:

Sea Level Rise in the Pacific - The impact of climate change on low-lying atolls and a local perspective on the 2015 Paris Climate Conference

Maria Tiimon works as Pacific Outreach Officer at the Edmund Rice Center and is part of the Center's climate advocacy initiative, the "Pacific Calling Partnership". Her roles include raising awareness in schools ad communities of how climate change is affecting the Pacific islands, especially the Kiribati Islands, from where she originates. She has just attended the UN Climate Change Conference in Paris (COP21), where she gave a testimony about the impact of climate change in Kiribati.

Ort: Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Institut für Ethnologie, Studtstr. 21, Raum STU 105 (2.10)
Kontakt: Dr. Almut Schneider (almut.schneider@uni-muenster.de)


Veranstaltung in Berlin - Donnerstag, 17.12.2015, 18:00:

Abendessen und Gespräch der Bremer Regionalgruppe des Pazifik-Netzwerks mit Maria Tiimon über die Ergebnisse der Klimakonferenz aus Sicht kleiner Inselstaaten.

Ort: Restaurant "Luise", Königin-Luise-Str. 40, Berlin-Dahlem (Nähe Freie Universität Berlin)
Kontakt: Oliver Hasenkamp (oliver.hasenkamp@pazifik-netzwerk.org)


12.01.2016

Offenes Kampagnentreffen "Büchel ist überall - atomwaffenfrei.jetzt"

16. und 17. Januar 2016 in Köln

Das Treffen findet am Samstag den 16. Januar 2016 von 11 Uhr 19 Uhr und am Sonntag den 17. Januar 2016 von 9 Uhr bis 15 Uhr findet im Friedensbildungswerk Köln statt.

[Informationen zur Anfahrt]


08.10.2014

Veranstaltungshinweis: Tschernobyl - Deutschland - Fukushima

weitreichende Folgen der zivilen Nutzung der Kernenergie

Am 19.10.2014 um 18:00 gibt Dr. Sebastian Pflugbeil einen Vortrag über die Folgen der zivilen Nutzung von Kernenergie.

Über die Katastrophe von Tschernobyl gibt es eine Fülle von Forschungsergebnissen. Sebastian Pflugbeil sammelte jahrzehntelang Daten, Publikationen und Gutachten über den Unfallablauf, den radioaktiven Niederschlag und die verschiedenen Gesundheitsschäden. Er belegt, dass der Reaktorunfall schwerwiegende gesundheitliche Schäden (z. B. Krankheiten und Totgeburten) nicht nur in der Ukraine und Weißrussland sondern auch in Deutschland und Westeuropa verursacht(e).

Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse gibt er eine Einschätzung für die bis heute andauernde Reaktorkatastrophe in Fukushima. Immer noch fließen Unmengen an radioktivem Material in den Pazifik und die Bergung der abgebrannten Brennstäbe aus den Reaktorruinen ist mit erheblichen Problemen verbunden. Sein Hauptanliegen ist, die Desinformationspolitik der Regierungen und williger Wissenschaft zu durchdringen und Erkenntnisse über die Katastrophe den Betroffenen zur Verfügung zu stellen.

Sebastian Pflugbeil studierte Physik und arbeitete in der medizinischen Grundlagenforschung. Seit 1999 ist er Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. Die Atomkatastrophe im Kraftwerk Tschernobyl 1986 führte ihn viele Male in die Ukraine und nach Weißrussland. Er ist einer der wenigen Experten aus dem Westen, die bis in das Innere der Atomruine Tschernobyl vordrangen.

Die Veranstaltung findet statt im:

Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin

Beginn der Veranstaltung 18.00 Uhr, am 19.10.2014
Eintriff frei - um eine freiwillige Spende wird gebeten

Anfahrt vom S-, U- und Regionalbahnhof Alexanderplatz aus - mit der Tramlinie M4 sowie den Buslinien 142 und 200. Haltestelle ist jeweils „Am Friedrichshain“

www.hausderdemokratie.de

Die Veranstaltung wird organisiert und durchgeführt vom Deutsch-Japanischen Friedensforum Berlin e.V. (DJF Berlin e.V) www.djf-ev.de

[Flugblatt als PDF]


06.08.2014

Message from Berlin to the ceremony on the 6th of August 2014

German-Japanese Peace Forum, c/o Professor Eugen Eichhorn, Kavalierstr. 12
13187 Berlin, Germany

The Mayor of the City of Hiroshima
Mr Kazumi Matsui
Hiroshima City Hall

Berlin, Germany, 5th of August 2014

Commemoration Ceremony of the 6th of August 1945

Dear Mayor Matsui,

today I want to confirm our strong commitment to keep in mind and spread among the people around us the Legacy of the Hibakusha concentrated in and condensed to the few words of utmost importance and actuality

No one should ever suffer as we did.

Literally no one includes everybody on earth even those who committed those unheard atrocities and war crimes against the cities of Hiroshima and Nagasaki and their inhabitants.
In these days of war e.g. - in the so-called Near East – we all need the spirit of this legacy. One prosaic aspect is there is no alternative to peace and work for peace in good faith and honest spirit.
Those people concerned with the proliferation of nuclear weapons and their abolition are in these days on high alert being afraid of a possible third usage of a or even several atomic weapons – a big taboo in our mass media. The final solution attitude by military means is continuously hinting in this direction and it is totally open what will happen in the dynamics of action and reaction from both sides including their global allies. Obviously a source of long lasting hatred poisoning our hearts and spirits and drowning vast energies we need to for mutual understanding and respect - a prerequisite of anything leading to peace.

For this reason I believe the ceremony takes place in an exceptional moment in history and has therefore a special significance. It should encourage everybody to strengthen his and her efforts to come to an end with hatred and war, war and hatred. In this spirit I participate in the ceremony though staying physically far away in Berlin, a city who experienced and suffered from war as well.

Let me close with the expression of sincere appreciation to you and Mayors for Peace being encouragement and a positive challenge for all of us.

On behalf of the German-Japanese Peace Forum.

Professor Eugen Eichhorn,

[Official Mayors for Peace Website for more news and information]


01.06.2014

Mayors for Peace

What is the Mayors for Peace?

In August 1945, atomic bombs instantaneously reduced the cities of Hiroshima and Nagasaki to rubble, taking hundreds of thousands of precious lives. Today, more than sixty years after the war, thousands of citizens still suffer the devastating aftereffects of radiation and unfathomable emotional pain. To prevent any repetition of the A-bomb tragedy, the cities of Hiroshima and Nagasaki have continually sought to tell the world about the inhumane cruelty of nuclear weapons and have consistently urged that nuclear weapons be abolished.

On June 24, 1982, at the 2nd UN Special Session on Disarmament held at UN Headquarters in New York, then Mayor Takeshi Araki of Hiroshima proposed a new Program to Promote the Solidarity of Cities toward the Total Abolition of Nuclear Weapons. This proposal offered cities a way to transcend national borders and work together to press for nuclear abolition. Subsequently, the mayors of Hiroshima and Nagasaki called on mayors around the world to support this program.

The Mayors for Peace is composed of cities around the world that have formally expressed support for the program Mayor Araki announced in 1982. As of June 1, 2014, membership stood at 6,084 cities in 158 countries and regions. In March 1990, the Mayors Conference was officially registered as a UN NGO related to the Department of Public Information. In May 1991, it became a Category II NGO(currently called a NGO in "Special Consultative Status") registered with the Economic and Social Council.
Source

A Mayors for Peace delegation attended the Third Session of the Preparatory Committee for the 2015 NPT Review Conference

[New York, April 28-30]

A Mayors for Peace delegation, consisting of representatives of five cities including the president and vice presidents of Mayors for Peace - namely, the mayors of Hiroshima, Nagasaki, Biograd na Moru (Croatia), Frogn (Norway) and Mexico City (Mexico) - as well as eight high school students from Hiroshima and Okinawa, Japan who have been working on the petition drive to call for a start of negotiation for a nuclear weapons convention, participated in the Third Session of the Preparatory Committee for the 2015 NPT Review Conference (NPT PrepCom).
The mayors of Hiroshima and Nagasaki delivered speeches at the NGO session of the NPT PrepCom, and appealed to national representatives with the inhuman nature of nuclear weapons and the necessity for action toward early realization of a nuclear weapons convention.

The delegates also submitted a letter of request along with a certificate of over 210,000 signatures to the UN Secretary General calling for his leadership in launching substantive negotiations leading to an early realization of a nuclear weapons convention as well as his further effort to add momentum toward a nuclear-weapon-free world. They also met with national representatives to the NPT PrepCom such as Ambassador Jorge Lomonaco Tonda, Permanent Representative of Mexico to the United Nations Office at Geneva, and asked for their further efforts toward the abolition of nuclear weapons, as well as exchanged views on the current status of nuclear disarmament.

Mayors for Peace held a youth forum for the first time as a side event to the NPT PrepCom, and high school students, representatives of Nagasaki Youth, and Ms. Lauren Shuler, an intern at the 2020 Vision Campaign Secretariat, presented their desires for peace as well as their determination to work toward a nuclear-weapon-free world.

[Official Mayors for Peace Website for more news and information]


26.05.2014

DJF Quarterly für das Jahr 2013

Liebe Leserin, lieber Leser,
wir freuen uns, wieder von unserer Arbeit berichten zu können, und entschuldigen uns für die lange Wartezeit. Die Berichte von unseren Freiwilligen der Periode 2012/13 haben für uns einen besonderen Stellenwert. Sie geben etwas Primäres, Echtes wieder. Es sind zwei von 14 Berichten, von denen jeder für sich lesenswert ist. Ein Jahr in einem Youth Hostel in Hagoromo, Osaka, und ein Jahr bei der International Gospel League, bei Kindern in Hiroshima – lesen Sie selbst.
Von unserer unter Zeitdruck organisierten 25-Jahrfeier bringen wir hier nur ein paar Bilder und zwei Grußbotschaften aus Nagasaki und Fukuyama.
Immer wieder ist das AKW Fukushima Daiichi in unseren Medien. Dass der japanische Regierungschef Shinzo Abe vor und nach der Entscheidung über die olympischen Spiele 2020 zugunsten Japans in aller Öffentlichkeit erklärt, die Probleme seien unter Kontrolle - was sollen wir dazu sagen?
Landauf, landab haben sich inzwischen zahlreiche Bürgerinitiativen und inzwischen über hundert unabhängige Mess-Stellen gegründet. Eine von diesen unabhängigen Messstellen, den Verein „Chiisaki Hana“, lassen wir hier zu Wort kommen.
Im April 2013 wurde Tadatoshi Akiba, von 1999 bis 2011 Bürgermeister der Stadt Hiroshima, mit der Otto-Hahn-Friedensmedaille ausgezeichnet. Sie wird von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Sektion Berlin- Brandenburg vergeben. Zu ihm hat das DJF Berlin eine besondere Beziehung: Die Hiroshima-Nagasaki Peace Study Courses gehen auf seine Anregung zurück und das Seminar für unsere Freiwilligen in Hiroshima verdankte ihm Jahr für Jahr wertvolle Unterstützung. Wir drucken hier seine Dankesrede ab. Darin wird u.a. die These vertreten, dass die Gewalt von Menschen gegen Menschen im Verlauf der Geschichte deutlich abgenommen habe. Ist das wirklich so?
Nach jedem Seminar in Hiroshima besuchen wir die Einsatzstellen. So auch im Frühjahr 2013. Lesen Sie dazu den Bericht von David Beudt.
Yoko Otas „Ein Licht wie auf dem Meeresgrund“, ein berühmter Text der japanischen Atombombenliteratur, empfehlen wir Ihrer besonderen Aufmerksamkeit.

Sie können sich die komplette Ausgabe als zip-Datei herunterladen.

[DJF-Quarterly 2013]


17.04.2014

Hiroshima-Nagasaki Peace Study Course Sommersemester 2014

Auch dieses Semester findet der Hiroshima-Nagasaki Peace Study Course statt.

Für nähere Informationen folgen Sie bitte dem angegebenen Links.

[Das Kursprogramm]

[Kurswebseite]


17.04.2014

Petiton: „Henry Kissinger Professur“ in Bonn

Die Initiative Zivile Uni Bonn lehnt die geplante „Henry Kissinger-Professur für Internationale Beziehungen und Völkerrechtsordnung“ an der Universität Bonn ab. Henry Kissinger war als Nationaler Sicherheitsberater (1969 – 1975) und Außenminister (1973 – 1977) maßgeblich für die Außenpolitik der Vereinigten Staaten verantwortlich. Bei den von Kissinger geplanten und überwachten Bombardements in Vietnam, Kambodscha und Laos starben Hunderttausende Menschen, die ökologischen Folgen des massiven Bomben- und Gifteinsatzes führen bis heute zu Fehlbildungen bei Neugeborenen. Während des von ihm nachdrücklich unterstützten Putsches 1973 in Chile gegen eine demokratisch gewählte Regierung wurden 3000 Menschen ermordet und Tausende gefoltert oder ins Exil getrieben. Kissinger befürwortete den „Schmutzigen Krieg“ in Argentinien, während dem 30.000 Menschen spurlos verschwanden. Kissinger gab der indonesischen Führung sein Einverständnis im Namen der USA für einen Angriffskrieg gegen Osttimor, der mindestens 100.000 Timoresen das Leben kostete (bei einer Gesamtbevölkerung von 800.000).

Nach dem Statut des Internationalen Strafgerichtshofs könnten einige seiner Handlungen als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angesehen werden.

Henry Kissinger äußerte sich einmal zu seinem Verhältnis zum Recht in den internationalen Beziehungen:

„The illegal we do immediately. The unconstitutional takes a little longer” („Das Illegale machen wir sofort. Das Verfassungswidrige dauert etwas länger.”)

Der Name Henry Kissingers für eine Professur für Völkerrecht ist untragbar.

[Erklärung der Initiative Zivile Uni Bonn zur geplanten „Henry Kissinger Professur“ in Bonn]


21.11.2013

Petition: Uranwaffen ächten

Liebe Friedensaktivisten,

die Deutsche Koalition zur Ächtung von Uranwaffen (ICBUW Deutschland) wird im kommenden Jahr am 6. November 2014 (UN-Tag gegen die Umweltzerstörung durch Krieg) eine Petition an den deutschen Bundestag und die deutsche Bundesregierung einreichen. Darin wird eine umfassende Ächtung von Uranwaffen durch die Bundesrepublik Deutschland gefordert. Ziel ist es auch, den Druck für eine Ächtung dieser Waffen auf internationaler Ebene zu erhöhen.
Kriege bringen in jedem Fall grausame Menschenrechtsverletzungen mit sich und werden deswegen grundsätzlich von uns abgelehnt.
Uranwaffen sind jedoch eine Zäsur in der „konventionellen“ Kriegsführung. Bei ihrem Einsatz werden radio- und chemotoxische Uranoxidaerosole in Nanopartikelgröße freigesetzt, die sich mit Wind und Wetter in der Umwelt verteilen. Unterschiedslos bestehen für alle Menschen, die das radioaktive Schwermetall in den Körper aufnehmen, große Gefahren für die Gesundheit. Uran verursacht u.a. Krebs, Nierenversagen, schwere angeborene Fehlbildungen und Genschäden, die langfristig weiter vererbt werden. Die Halbwertzeit von Uran- 238, dem Hauptbestandteil des in diesen Waffen enthaltenen Urans, beträgt unvorstellbare 4,5 Milliarden Jahre. Die Schadwirkungen dauern so lange an, wie Uranpartikel in der Atemluft, im Trinkwasser oder in der Nahrungskette vorhanden sind.
Der Einsatz von Uranwaffen ist ein Kriegsverbrechen, das nach dem Krieg nicht endet, sondern sich über zahllose Generationen fortsetzt.
Diesem Schreiben sind die Petition mit der Unterschriftenliste, ein Erläuterungstext der Petition und die ausführliche Begründung mit Literaturhinweisen beigefügt. Alle Papiere dürft Ihr für die Öffentlichkeitsarbeit verwenden.
Außerdem kann die Petition jetzt auch online unter folgendem Link unterzeichnet werden:

www.openpetition.de/petition/online/uranmunition-aechten

Wir bitten Euch um tatkräftige Unterstützung für die Unterschriftenkampagne zur Ächtung von Uranwaffen. Nur eine breite Öffentlichkeit hat die Kraft zur Veränderung!
Es wäre sehr hilfreich, wenn Ihr die Petition und auch den Link zur Online- Petition über Eure Homepage und Eure E-Mailverteiler weiter verbreiten könntet.

Mit solidarischen Grüßen Eure
ICBUW-Deutschland Gruppe

Persönlicher Kontakt: Birgit Malzahn, E-Mail: birmal@web.de, Tel: 0561- 7034970
Prof. Manfred Mohr, E-Mail: mohrm@gmx.net, Tel.: 0172- 8146374

Bitte folgen Sie den Links für mehr Informationen zum Thema und zur Petition.

[Ausführlicher Erläuterungstext]

[Erläuterungstext (Kurzversion)]

[Unterschriftenliste]


[Uranmunition]

[ICBUW-international]

[IPPNW Deutschland]

[IALANA Deutschland]

[AG Friedensforschung]


21.11.2013

Energie, Macht und soziale Kämpfe in Japan nach Fukushima

Was bedeutet Fukushima 3/11? - Für die Menschen in Japan, die Bevölkerung des Planeten, und für globale Aufstände?

Die Veranstaltung soll die Geschichte atomarer Störfälle in Japan, ihre sozio-ökonomische Relevanz und ihre Effekte auf antikapitalistische Kämpfe beleuchten. Die Situation in Japan ist heutzutage so, dass jede Auseinandersetzung sich direkt auf Atomthemen bezieht. Gleichzeitig wird immer deutlicher, dass Letztere immer mit anderen Themen verbunden sind, die in der Krise des gegenwärtigen Kapitalismus' auftauchen. Neben massiven Strahlungsschäden sind die Menschen neuen neoliberalen Interventionen (wie z.B. die Trans-Pazifische Partnerschaft) oder Umstrukturierungen (z.B. die olympischen Spiele in Tokyo 2020) ausgesetzt – nicht zu vergessen die Wiederaufrüstung, die Rückkehr des Ultranationalismus und gesellschaftlicher Zersetzungsprozesse.

Auf einen Bericht von Sabu Kohso, einem japanischen Aktivisten folgt ein Kommentar von Marina Sitrin, eine langjährige Beobachterin japanischer anti-autoritärer Bewegungen. Danach wird Raum für eine offene Publikumsdiskussion darüber sein, wie es weitergehen kann.

Teilnahme frei. Anmeldung unter: global@bildungswerk-boell.de

Zeit: 22. November 2013, 19:00 Uhr
Ort: Bildungswerk Berlin der HBS, Kottbusser Damm 72, 10967 Berlin,
(U7/U8 Hermannplatz)


21.11.2013

Internationaler Jugendfreiwilligendienst in Japan 2014

Auch dieses Jahr entsenden wir zusammen mit dem IJGD Freiwillige an unterschiedliche Einrichtungen in Japan.
Jeder der Interesse an diesem Programm hat, ist willkommen sich zu bewerben

Unter dem unten aufgeführten Link gelangen Sie zu unserer Informationsseite.

[Mehr Informationen hier]


27.10.2013

Spendenaufforderung für „Chiisaki Hana“

Die Messstelle „Chiisaki Hana – Bürgerinitiative Sendai“ wurde im November 2011 gegründet. Seitdem konnten durch die Unterstützung zahlloser Menschen über 3000 Messungen durchführen, hauptsächlich Erdboden- und Lebensmittelmessungen. Die Messdaten wurden durch die Klienten, des Weiteren in Vorträgen, Symposien und im Internet veröffentlicht. Am 3. Dezember 2012 konnte die Bürgerinitiative schließlich in den rechtsfähigen „Verein Chiisaki Hana SSS“ umgestaltet werden. Das Selbstverständnis hat sich dadurch nicht geändert: Es bleibt eine Messstelle, die von jedem Bürger kostengünstig und in Einzelfällen kostenfrei aufgesucht werden kann.
Als gemeinnütziger Verein wird versucht die laufenden Kosten möglichst niedrig zu halten, aber es ist finanziell äußerst schwierig diese Tätigkeit zwei Jahre nach dem Erdbeben weiterhin aufrecht zu erhalten. Jährlich fallen nämlich Kosten in Höhe von umgerechnet 22000 Euro an.

Wir möchte Sie daher bitten, für „Chiisaki Hana“ zu spenden oder ein zahlendes Mitglied zu werden, damit weiterhin gegen die radioaktive Verseuchung vorgegangen werden kann.

Spenden können auf das folgende Konto überwiesen werden:

Kontoinhaber: DJF Berlin e.V.
Kto.-Nr.: 114 592 7101
BLZ: 430 609 67
Verwendungszweck: Chiisaki Hana

Sie finden die volle Spendenaufforderung mit einer detaillierten Übersicht im angehängten PDF.

[PDF herunterladen]


06.10.2013

Stellenausschreibung IJGD

Die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) Landesverein Berlin e.V suchen ab 06.01.2014 in der Geschäftsstelle Berlin zunächst befristet bis 31.03.2015 im Bereich Internationaler Jugendfreiwilligendienst, Schwerpunkt Japan.

Nähere Details zu der ausgeschriebenen Stelle finden Sie im PDF.

[PDF herunterladen]


26.09.2013

Entschädigung für sowjetische Kriegsgefangene

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

bekanntlich wurde im Sommer die parlamentarische Initiative der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Grüne zur Durchsetzung eines "symbolischen Anerkennungsbetrags" für die letzten noch lebenden ehemaligen sow. Kriegsgefangenen von CDU/CSU und FDP zurückgewiesen. Es gibt eine letzte Hoffnung auf unsere seit sieben Jahren umstrittene Petition, mit der wir diesen Kriegsveteranen die Anerkennung als NS-Opfer verschaffen wollten. Die Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm, bisheriges Mitglied im Petitionsausschuss, regte einen Journalisten des MDR zu einer Reportage über ehemalige sowjetische Kriegsgefangene an und wir vermittelten Interviewpartner in Armenien.
Am 1. Oktober 2013, nach 21.45 Uhr, wird im ARD-Programm, Politmagazin FAKT, ein Bericht unter dem Titel „ENTSCHÄDIGUNG FÜR SOWJETISCHE KRIEGSGEFANGENE“ gesendet. Der Journalist Frank Sonntag führt aus, dass diese Menschen „nach den Juden die zweitgrößte Opfergruppe des nationalsozialistischen Rassenwahns“ waren. In Interviews mit Überlebenden kommen deren traumatische Erinnerungen und auch die Missachtung dieser NS-Opfer durch die bisherige Regierungskoalition im Bundestag zur Sprache. Findet unsere Anerkennung fordernde Petition aus dem Jahre 2006 unter der neuen Regierung Zustimmung? Der 8,5 minütige Bericht endet mit einer Frage: „Im Petitionsausschuss ist die Entscheidung über die Entschädigung noch nicht gefallen. Demnächst wird dort darüber entschieden werden, ob dem deutschen Volk, das Hunderte von Milliarden für irgendwelche Eurorettungsschirme bereitstellt, das bittere Schicksal aller dieser alten Männer […] insgesamt weniger als zehn Millionen Euro wert ist. Jeder Deutsche hätte damit einmalig die Last von 6 bis 12 Cent zu tragen. Das können wir als Nachfahren der Täter doch wohl bezahlen, oder?“
Der Sendetermin ist eingeplant, könnte aber dennoch wegen aktueller Ereignisse auf den nächstmöglichen Termin verschoben werden. Ich bitte sehr darum, im Bekannten- und Kollegenkreis auf diese Sendung aufmerksam zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

Eberhard Radczuweit


21.05.2013

Neue Konotdaten & Artikel von Prof. Kido

Lieber Mitglieder und Freunde des DJF Berlin,

wir möchten Ihnen mitteilen, dass das DJF ein neues Konto hat. Wir haben uns für die Atomenergiefreie und nachhaltige Lösung bei der GLS Bank entschieden. Die neuen Daten sind wie folgt:

Kontoinhaber: DJF Berlin e.V.
Kto.-Nr.: 114 592 7101
BLZ: 430 609 67

Bitte ändern Sie die Daten in Ihren Unterlagen. Das alte Konto läuft bereits Ende diesen Monats aus!

Desweiteren hat unser Mitglied Herr Prof. Kido aus Japan am 9. Mai einen Artikel "Vorwärts in 19. Jahrhundert?" über die aktuelle Politik Japans in einem deutschen Ostasien-Magazin veröffentlicht und würde sich über Anmerkungen und Kommentare freuen (ekido@osipp.osaka-u.ac.jp):


"Liebe DJF-Mitglieder,

eine nachtraegliche Gratulation zum 25-jaehrigen Jubilaeumstreffen.
Ich habe vor kurzem einen Artikel zur aktuellen politischen Lage Japans
auf Deutsch geschrieben. Was sagt Ihr dazu?
http://www.doam.org/

Beste Gruesse
Eiichi Kido"



Originalausgabe
624 Seiten,
ISBN: 978-3-453-60237-3
€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,90
Erschienen am 13. Mai 2013
21.05.2013

Buchpräsentation von Jürgen Grässlin: Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient

Die Kampagne „Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel“ und der Heyne Verlag laden ein zur Buchpräsentation von Jürgen Grässlin

Liebe Mitglieder, liebe Freunde und Freundinnen,


am 23. Mai 2013 um 19:30 Uhr
im Bernhard-Lichtenberg-Haus
Hedwigskirchgasse 3
10117 Berlin

Unsere Politiker beschwören den Frieden und betreiben den Krieg: Deutschland ist der weltweit drittgrößte Waffenexporteur und macht auch vor Lieferungen an verbrecherische Regime und Diktatoren nicht halt. In seinem neuen Buch „Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient“ deckt Jürgen Grässlin auf, wer die Profiteure dieser Kriegswirtschaft sind. Er nennt Industrieunternehmen und deren Manager beim Namen. Er zeigt, wer in der Politik - quer durch fast alle Parteien - die Exporte genehmigt, und wie Banken das alles finanzieren. Grässlin bringt neue, hochbrisante und profund recherchierte Fakten auf den aktuellen Stand: Ein Augenöffner, der schonungslos aufzeigt, wie tief Deutschland in die globale Tötungsmaschinerie verstrickt ist.

"Deutschlands bekanntester Rüstungsgegner". DIE ZEIT

Jürgen Grässlin zählt seit vielen Jahren zu den profiliertesten Rüstungskritikern Deutschlands. Er ist Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Sprecher der aktuellen Kampagne „Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel!“ (2011 bis 2013) sowie der kritischen AktionärInnen Daimler (KAD) sowie Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.). Er ist Autor zahlreicher kritischer Sachbücher über Rüstungsexporte sowie Militär- und Wirtschaftspolitik, darunter internationale Bestseller. 2011 wurde Grässlin mit dem „Aachener Friedenspreis“ ausgezeichnet

[Mehr zu "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel"]


04.05.2013

25 Jahre DJF - das wollen wir feiern!

Liebe Mitglieder, liebe Freunde und Freundinnen,

anbei unsere Einladung zur nachträglichen Feier des 25 jährigen Bestehens des DJFs. Sie wird am 11. Mai 2013 um 17 Uhr in Berlin stattfinden! Nähere Informationen zum Inhalt liefern wir (hoffentlich) bald nach!

Wir freuen uns auf euch!

Sie finden einen Überblick zur Feier im angehängten PDF

[PDF herunterladen]


04.02.2013

Neuer Termin für Bewerbungstage für das IJFD in Japan

Leider müssen die Bewerbungstage krankheitsbedingt auf Anfang April 2013 verschoben werden, Einladungen dazu werden im März verschickt. Teilnahme an einem Bewerbungstag und an einem Bewerbungsgespräch in Berlin sind Voraussetzung für die Entsendung in eine Einsatzstelle. Eine Fahrtkostenerstattung können wir leider nicht auszahlen. Die Teilnehmer/innen an dem Bewerbungstag erhalten ausführliche Informationen über die angebotenen Einsatzstellen und die allgemeinen Bedingungen des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes.

Weitere Informationen zum Internationalen Jugendfreiwilligendienst in Japan finden Sie unter dem angegebenen Link.

[Weiterleitung]


04.02.2013

Öffentliche Veranstaltung: Wege zur atomwaffenfreien Welt (20. Februar 2013)

Am Abend vor einer wichtigen nuklearen Abrüstungskonferenz im Auswärtigen Amt lädt eine Gruppe von deutschen und internationalen Organisationen zu einer öffentlichen Veranstaltung in der Humboldt‐Universität. Dort kommen TeilnehmerInnen der Konferenz mit VertreterInnen der deutschen Zivilgesellschaft zusammen, um zu diskutieren, wie Wege und Schritte hin zu einer atomwaffenfreien Welt aussehen können und wie weitere atomare Aufrüstung unter dem Stichwort der Modernisierung von Atomwaffen abgewendet werden kann.

Mehr Informationen zur Veranstaltung entnehmen Sie dem Flyer.

[Flyer herunterladen]


04.02.2013

Internationale Menschenkette: Für den Ausstieg aus der Atomkraft

Am 9. März 2013 wird in Paris eine Menschenkette entstehen. Ziel ist es Machtorte, die die Atomkraft betreffen einzuschließen und, in Solidarität mit den Opfern der nuklearen Katastrophe in Fukushima, den zivilen und militärischen Ausstieg aus der Atomenergie auf internationaler Ebene zu verlangen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird um Tatkräftige Mithilfe gebeten.
In Solidarität mit den Opfern der nuklearen Katastrophe in Fukushima und um den zivilen und militärischen Ausstieg aus der Atomenergie auf internationaler Ebene zu verlangen.

Nähere Informationen erhalten Sie unter folgender Webseite:

[Weiterleitung]


14.01.2013

Einladung zur 10. Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden

Am 22. und 23. Februar findet die 10. Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden statt. Dazu möchten wir herzlich einladen.

Das vollständige Programm findet sich in dem hier als PDF angefügten Flyer.

[Flyer herunterladen]



02.12.2012

Lesetipp: Japan nach "Fukushima" - Ein System in der Krise

Die Leipziger Ostasien-Studien haben ein Buch herausgebracht, welches sich mit dem Thema "Japan nach Fukushima befasst".

ISSN 1436-9591 ISBN 978-3-86583-692-2 Leipziger Universitätsverlag

Weitere Details zum Buch entnehmen Sie dem herunterladbaren PDF.

[PDF herunterladen]


21.10.2012

Vortrag & Diskussion: Japan nach Fukushima

Gut eineinhalb Jahre nach Erdbeben, Tsunami und Super-GAU in Japan ist die Katastrophe für die Menschen vor Ort noch längst nicht vorbei und der japanische Anti-Atom-Protest wird immer lauter. Doch in den deutschen Medien ist es still um das Thema geworden.

Wir laden Sie herzlich ein am 30.10.2012 einen Vortrag mit anschließender Diskussion zu diesem Thema zu besuchen.

Weitere Details zur Veranstaltung entnehmen Sie dem herunterladbaren PDF.

[PDF herunterladen]


14.10.2012

Hiroshima-Nagasaki Peace Study Course, Wintersemester 2012

Dieses Semester findet der 18. Durchlauf des Peace Study Course statt. Um einen Überblick über die Vorlesung und die Dozenten zu erhalten, laden Sie bitte das beigefügte PDF runter. Für Weitere Informationen besuchen Sie die Webseite des Hiroshima-Nagasaki Peace Study Course.

[PDF herunterladen]



17.09.2012

Veranstaltung: „Japan nach Fukushima”

Wir laden herzlich ein zu der Veranstaltung „Japan nach Fukushima” ein.
Die Gäste aus Japan werden vor allem aus Fukushima berichten. Eindrücklich werden
sie schildern, wie sich die Reaktorkatastrophe auf das alltägliche Leben auswirkt. Schwerpunkte werden die Situation der Kinder, die
Umsiedlungsmaßnahmen, das Verhalten der Regierung und die erstarkende Anti-AtomBewegung in Japan sein.

Die Veranstaltung findet am Sonntag den 23.09.2012 um 18:00 statt im Haus der Demokratie und Menschenrechte in der Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin statt.

Weitere Details zur Veranstaltung entnehmen Sie dem herunterladbaren PDF.

[PDF herunterladen]


17.09.2012

Petition zum Stop der Müllverbrennung aus Tohoku in Kita-Kyushu

Es geht um eine Petition zum Stop eines (bald regelmäßig verkehrenden) Frachtschiffes mit einer Ladung wahrscheinlich verstrahltem Schutt aus dem Gebiet um Fukushima, welche in Kürze in Kita-Kyushu verbrannt werden soll.
Da durch die Verbrennung nicht nur die Menschen denen in der Luft verbreiteten verstrahlten Partikeln ausgesetzt wären, sondern auch Pflanzen und Nahrungsmittel längerfristig betroffen wären, bitten wir Sie/euch die Petition zu unterstützen!

[Englisch shortlink]

[Japanisch shortlink]


04.09.2012

Veranstaltung: „Schützt die Kinder von Fukushima”

Wir laden herzlich ein zu unserer Veranstaltung „Schützt die Kinder von Fukushima” ein.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 11. September 2012 um 19 Uhr statt.
Der Ort ist Wilmersdorfer Str. 163 in Berlin-Charlottenburg.

Weitere Details zur Veranstaltung entnehmen Sie dem herunterladbaren PDF.

[PDF herunterladen]


31.08.2012

Informationen zu anstehenden Terminen im September 2012

Im September stehen einige wichtige Termine an:
Zum einen findet das Vorbereitungsseminar für die diesjährigen Freiwilligen statt. Zum anderen bekommen wir Besuch von einer Delegation aus Sapporo mit welcher ein mehrtägiges Programm geplant ist.
Bitte schauen Sie sich die Details zu den geplanten Veranstaltungen auf dem herunterladbaren PDF an und informieren Freunde und Bekannte darüber.

[Mitgliederschreiben herunterladen]


02.08.2012

Berliner Friedenssymbol beschädigt und geplündert!

Eine Spendenbitte
Einem besonderen Geschenk an die Stadt Berlin – der japanischen Weltfriedensglocke im Volkspark Friedrichshain – ist von Buntmetalldieben sein Kupferdach und seine goldene Spitze gestohlen worden. Seit mehr als 20 Jahren sind der Tempel und seine Glocke ein
lebendiges Symbol der Völkerverbundenheit und für den Antikriegswillen der Menschen. Dieses kostbare Kleinod muss wiederhergestellt werden, damit es den Friedensgedanken auch in Zukunft würdig verkörpert.

Nähere Informationen zum Spendenaufruf entnehmen Sie dem angehängten PDF.

[Spendenaufruf herunterladen]


04.06.2012

DJF-Quarterly 2011 & 2012

Die neue Ausgabe der DJF-Quarterly ist verfügbar.
Der Fokus dieser Ausgabe ist die nukleare Energiegewinnung, aber auch andere Themen werden behandelt.

Sie erreichen unsere DJF-Quarterly Seite hier oder laden sich das Archiv direkt als Zip-Datei runter.

[Zip-Datei herunterladen]


15.05.2012

Update:Hiroshima-Nagasaki Peace Study Course 2012

Am 11. April 2012 beginnt der diesjährige Peace Study Course. Um einen Überblick über die Vorlesung und die Dozenten zu erhalten, laden Sie bitte das beigefügte PDF runter. Für Weitere Informationen besuchen Sie die Webseite des Hiroshima-Nagasaki Peace Study Course.

Update: Es wurden Terminänderungen vorgenommen. Bitte laden Sie sich das aktuelle PDF runter.

[PDF herunterladen]



20.04.2012

Stellenausschreibung des IJGD

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Freunde,

unser Kooperationspartner, welcher mit uns seit 2007 den Freiwilligendienst in Japan organisiert und ausbaut, die "Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) Berlin e.V.", suchen im Bereich internationaler Jugendfreiwilligendienst und europäischer Freiwilligendienst eine/n Sachbearbeiter/in. Näheres zur Ausschreibung in der Datei im Anhang.
Wir bitten gegebenenfalls um Weiterleitung an Interessierte.

Mit freundlichen Grüßen,

David Beudt
Mitglied des Vorstands
Deutsch-Japanisches Friedensforum Berlin e.V.



Das Dokument mit der Stellenausschreibung können Sie hier runterladen.

[PDF herunterladen]



30.03.2012

Die Atomkatastrophe in Japan

Folgen für Natur, Gesellschaft und Gesundheit

Am Freitag, den 13. April 2012, findet eine Vortragsveranstaltung mit dem japanischen Journalisten Takashi Uesugi und dem Präsidenten der Gesellschaft für Strahlenschutz, Dr. Sebastian Pflugbeil, statt. Das Thema lautet: "Die Atomkatastrophe in Japan - Folgen für Natur, Gesellschaft und Gesundheit". Die anschließende Podiumsdiskussion wird von Prof. Eugen Eichhorn moderiert.
Nähere Informationen finden Sie im herunterladbaren PDF.

Wir hoffen euch zahlreich begrüßen zu können.

[PDF herunterladen]


05.03.2012

IJFD: Anmeldefrist verlängert bis Ende März 2012.

Dieses Jahr wird der Zeitraum, in dem sich Freiwillige für ein Internationalen Jugendfreiwilligendienst in Japan anmelden können, bis Ende März verlängert.

Nähere Informationen zum Anmeldeverfahren findet man auf unserer Projektseite.


30.01.2012

Mitglieder-Versammlung des deutsch-japanischen Friedenforums Berlin e.V.

am Samstag, dem 25. Februar 2012 um 17.00 Uhr wird unsere nächste Mitgliederversammlung stattfinden. Wir möchten die Möglichkeit geben, sich über aktuelle, vergangene und zukünftige Projekte des DJFs auf den neuesten Stand zu bringen.

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14.11.2011

Hiroshima-Nagasaki Peace Study Courses: Änderungen am Programm


Es wurden Veränderungen am Programm vom Peace Study Course vorgenommen.
Das neue Programm können Sie hier herunterladen.

Für nähre Informationen können Sie auch die Webseite vom Hiroshima-Nagasaki Peace Study Course besuchen (http://public.beuth-hochschule.de/~hironaga/welcome.htm)


13.11.2011

Update: 25.11.2011

Solidarität mit den Opfern der Havarie des Atomkraftwerks

Menschen aus Fukushima berichten



Am Sonntag den 27. November 2011 findet um 18 Uhr diese Veranstaltung statt. Der Veranstaltungsort ist das Ökumenische Zentrum WILMA 163, in der Wilmersdorfer Straße 163, Berlin-Charlottenburg.


Es werden Herr Hasegawa, Frau Hashimoto und Frau Yoshida von ihren Erlebnissen erzählen.
Herr Hasegawa ist Bezirksbürgermeister im Bezirk Maeda und Vorstandsmitglied der Genossenschaft für Milchwirtschaft in Fukushima.
Frau Hashimoto lebte bis zum Unglück in Miharu, einer Kleinstadt in der Präfektur Fukushima.
Frau Yoshida war 2003 bis 2004 als Austauschstudentin in Bonn und ist seit 2007 Mitarbeiterin von Friends of the Earth Japan, zunächst für den Bereich Abfall und Klimaschutz tätig, seit April 2011 liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit bei der Atomenergie und den Folgen des Katastrophe von Fukushima.


Für nähere Informationen zur Veranstaltung, den Personen und den Veranstaltern bitte laden Sie das angehängte Dokument runter.


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13.11.2011

Mitglieder-Versammlung des deutsch-japanischen Friedenforums Berlin e.V.


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,


am Samstag, den 26. November 2011 um 17.00 Uhr wird unsere nächste Mitgliederversammlung
stattfinden.
Die diesjährigen Ereignisse in Japan haben auch unseren Verein und unsere Arbeit stark betroffen. Auf der Mitgliederversammlung soll deshalb die Möglichkeit gegeben sein, Informationen über den aktuellen Stand der Dinge zu erfahren. Ein wichtiger Punkt ist unser Freiwilligenprojekt, das im letzten und in diesem Zyklus stark durch das Erdbeben und seine Folgen beeinträchtigt wurden.
Des Weiteren war Eugen Eichhorn zusammen mit Sebastian Pflugbeil, dem Präsidenten der Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. und einem ehemaligen Freiwilligendienst leistenden auf einer drei wöchigen Symposiums-Reise durch Japan. Dabei besuchten sie unter anderem Bürgerinitiativen und Universitäten, hielten Vorträge, tauschten Meinungen aus und konnten die Situation in Japan selbst erleben. Eugen
Eichhorn wird an diesem Abend von dieser Reise berichten.
Wie immer bleibt natürlich die Zeit sich auszutauschen und bekannte Gesichter wieder zu sehen, sowie Ideen und Projekte zu diskutieren.


Ort der Veranstaltung ist das „ökumenische Zentrum für Friedens-, Umwelt- und Eine-Welt-Arbeit e.V.“ in der Wilmersdorfer Str. 163, 10585 Berlin-Charlottenburg (http://www.oekumenischeszentrum.de/)


Den vollen Text und die Tagesordnungspunkte finden Sie im angehängten Dokument.


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03.11.2011

Wir trauern um unseren Freund Akihiro Takahashi



Berlin, 3rd of November 2011


We are so sad to realize that our close friend
Akihiro Takahashi
passed away.



At the beginning of the month of October I saw Mr Takahashi in hospital for
the last time. Yesterday I received the sad information that he has passed away.
We will never forget Takahashi-san's marvellous smile as well as his legacy.
The latter consists of some 40 paintings and his comment, in some sense a
minimal comment, I received from his hands in October 2004. When we visited
him at that time and told him of our first Hiroshima Nagasaki Peace Study
Course he became instantaneously interested, uttering his wish to present his
testimony to our students. Unfortunately he could not carry this wish out, due to
continued health problems, although invited several times by the President of
my university. His plan to see Vienna once again, after ending his lectures in
Berlin, unfortunately failed as well. I have visited him and his beloved wife
Fumie-san for several years during our annual seminar for German volunteers in
Japan. And year after year our volunteers were deeply moved by his personal
testimony and they gratefully received the paper cranes Fumie-san folded for
them with an enormous patience.
On this sad occasion I want to say simply: Takahashi-san we are so grateful for
your marvellous smile and your legacy. You will have a warm place in our
hearts.



On behalf of Silvia Eichhorn, my wife, the German-Japanese Peace Forum
Berlin and Anne Jeglinski, in charge of the volunteers project at the
International Youth Community Services Berlin.

Professor Eugen Eichhorn



26.10.2011

Afghanistanprotest: Infos vom Netzwerk Friedenskooperative

Nach zehn Jahren Krieg wird das Desaster im Land und das Scheitern der westlichen Afghanistanpolitik immer offensichtlicher. Anfang Dezember 2011 wollen die involvierten Staaten mit einer Regierungskonferenz in Bonn („Petersberg II“) wiederum „business and war as usual“ beschließen und Nebelkerzen in Sachen ziviler Fortschritte auswerfen. Dagegen hat sich ein breites Protestbündnis gebildet. Argumente, Hintergrundinformationen und die Aktionsplanungen verbreiten wir in der gerade erschienen Zeitung des Protestbündnisses (liegt am 22.10.2011 der taz bei).

Nähere Informationen finden Sie unter: http://www.afghanistanprotest.de/


Kurze Termininformationen:
Samstag, 3. 12. 2011
Bundesweite Demonstration Auftaktkundgebung um 11.30 Uhr, Schlusskundgebung 14 Uhr am Bonner Kaiserplatz (Nähe Hauptbahnhof) Demonstration durch die Bonner Innenstadt

Sonntag, 4. 12. 2011
Internationale Antikriegskonferenz Für ein freies, selbstbestimmtes Afghanistan 8.30 – 19.00 Uhr LVR-Museum Bonn, Colmantstr. 14-16 (Nähe Hbf)

Montag, 5. 12. 2011 Phantasievolle Begleitaktionen
Ab 8 Uhr in Königswinter & Bonn-Mehlem ab 11 Uhr Protestschiff ab Königswinter zum Konferenzort ab 11.55 Uhr am Konferenzort "Alter Bundestag" (Bonner Kongresszentrum)

Wir bitten alle Engagierten, und die aktiven Gruppen und Organisationen um große Anstrengungen, den geplanten Protestaktionen zur Afghanistankonferenz Anfang Dezember in Bonn zum Erfolg zu verhelfen.


Informationen zum downloaden


13.10.2011

Informations- und Vortragsreise nach Japan

Vom 27.09.2011 bis zum 15.10.2011 findet eine Informations- und Vortragsreise nach Japan statt. Der Anlass sind die Havarien im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi.


Teilnehmer an der Reise sind:

  • Mathias Brünger, Medizinstudent und ehemaliger Zivildienstleistender in Takasaki
  • Dr. Sebastian Pflugbeil von der Gesellschaft für Strahlenschutz e.V.
  • Prof. Eugen Eichhorn vom Deutsch-Japanischen Friedensforum Berlin e.V.


    Eine Übersicht über die Reise, mit genaueren Daten zu den Etappen, finden Sie im unten stehenden Dokument.

    Interne Übersicht


  • 12.08.2011

    Textsammlung zum Thema: 6. August - Erinnerung und Mahnung

    Am 6. August war, wie in den Jahren zuvor, ein weltweiter Aktionstag gegen Krieg, Atomwaffen und nukleare Teilhabe.

    Sie können sich hier eine kleine Sammlung von Texten zu diesem Thema herunterladen herunterladen.

    Download


    18.07.2011

    6. August - Erinnerung und Mahnung

    Am 6. August ist, wie in den Jahren zuvor, ein weltweiter Aktionstag gegen Krieg, Atomwaffen und nukleare Teilhabe.

    66 Jahre nach den Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki gebietet die Vision auf eine friedliche Welt den Verzicht auf Krieg und Atomwaffen.

    Wir laden Sie herzlich ein einen Tag im Namen der Erinnerung und der Mahnung zu verbringen.
    Das Programm beginnt um 08:15 mit dem traditionellen läuten der Weltfriedensglocke im Volkspark Friedrichshain.

    Weitere Informationen finden Sie auf den herunterladbaren Flyer oder Plakat.

    Plakat
    Flyer


    23.06.2011

    Stellenausschreibung der IJGD

    Unser Kooperationspartner IJGD haben uns folgende Stellenausschreibung geschickt.

    Stellenausschreibung Japan
    Stellenausschreibung Europa und Nah-Ost


    03.05.2011

    Einladung: Workshop Friedens- und Konfliktpraxis & Abenvorträge von Johan Galtung

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde

    es ist uns eine Freude, Sie und Euch über die Gründung des Galtung-Institutesin Grenzach-Wyhlen zu informieren, welches von Prof. Johan
    Galtung et al. ins Leben gerufen wird, um die Erkenntnisse und Methoden der Friedenstheorie und -praxis durch Weiterbildungen und Beratungen zu verbreiten.

    Prof. Johan Galtung wird vom 06. - 08. Mai einen Wochenendworkshop sowie zwei Abendvorträgeanbieten, zu denen wir Sie und Ihre Mitglieder recht herzlich einladen möchten. Sie haben bereits am 20. April eine Nachricht von uns erhalten und es ist uns nun eine besondere Freude, Ihnen mitteilen zu können, dass wir dank einer Zusage von Fördermitteln die Teilnahmegebühren für den
    Workshop erheblich denken können:: die Kosten belaufen sich nunmehr auflediglich €25 pro Tag, d.h. €50 fürden gesamten 16stündigen Workshop (Sa & So) sowie Prof. Galtungs Abendvorträge am 06. und 07. Mai. Der Eintritt zu den Abendveranstaltungen ist frei. Alle Veranstaltungen finden in deutscher Sprache statt.

    Wir freuen uns, uns mit dieser Auftaktveranstaltung vorstellen zu können und hoffen, Sie in Grenzach-Wyhlen begrüßen zu dürfen, Karoline Weber

    Das Galtung-Institut für Friedenstheorie und -praxis lädt ein:

    Johan Galtung hält Workshops & Abendvorträge: 06. - 08. Mai 2011
    www.galtung-institut.de

    den genauen Zeitplan finden Sie hier

    Wir empfehlen eine Teilnahme an beiden Tagen.

    Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular finden Sie auf unserer Homepage www.galtung-institut.de

    Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und stehen Ihnen für inhaltlicheund organisatorische Rückfragen sehr gerne jederzeit per E-mail zur Verfügung. Die Anreise kann sowohl mit dem Auto als auch per Bahn erfolgen. Das Institut befindet sich im ehemaligen Gebäude der Regio Galerie Fark undkann vom Bahnhof aus zu Fuß erreicht werden. Eine Wegbeschreibung hierfür finden Sie hier: http://bit.ly/hQNjBW.

    Das Workshop-Team des Galtung-Instituts


    03.05.2011

    The Asia-Pacific Journal: Japan Focus Newsletter

    Greetings!

    Our features on the March 11 catastrophe this week focus on the high risk of radiation confronting the contract workers (Paul Jobin) and the children of Fukushima, as well as the controversy touched off by the resignation of government advisor Kosako Toshiso whose charges of failure to protect Japan's children now threaten Prime Minister Kan Naoto's struggling administration.
    Other nuclear stories include an interview with filmmaker Kamanaka Hitomi and David McNeill's report from Fukushima. Peter Dale Scott writes on the Libyan War and the decline of American power.

    Many of our most import articles on 3.11 appear in What's hot and they bring a diversity of sources and reports from Ground Zero in Tohoku and Tokyo. "What's hot" zeroes in on breaking stories and provides information beyond the headlines, to cast them in broader perspective. What's hot is regularly updated, at times on a daily basis, and we invite you to consult it and contribute to it. http://japanfocus.org/site/view/126

    We encourage those who wish up-to-the minute coverage of the earthquake and aftermath to follow the English and Japanese coverage on the peace Philosophy
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    Einige der aktuellen Themen auf Japanfucus.org

    Paul Jobin,
    Dying for TEPCO? Fukushima's Nuclear Contract Workers

    Kamanaka Hitomi & Norma Field,
    The Libyan War, American Power and the Decline of the Petrodollar System

    APJ Editors,
    Save the Children: Radiation Exposure of Fukushima Students

    Kosako Toshiso,
    20 Millisieverts for Children and Kosako Toshiso's Resignation

    David McNeill,
    Japan's government faces looming crisis over 'whack-a-mole' nuclear policies

    Ryukyu Shimpo,
    Okinawan Appeal to US Senate

    Okinawa Times,
    Another Appeal from Okinawa


    27.04.2011

    Neue Informationen zu der Spendenaktion für Japan.

    Hier können Sie den aktuellen Spendenaufruf herunterladen
    Falls Sie mehr über die Spendenaktion lesen möchten, dann folgen Sie diesem Link
    Sie können die Spendenaktion auch auf Facebook verfolgen


    22.03.2011

    Lesenswertes über die in Lebensmitteln gefundene Radioaktivität

    Bitte lesen Sie hier
    Bitte lesen Sie hier


    Nach Erdbeben, Tsunami und Atomkraftwerk-GAU in Japan

    Bitte lesen und unterstützen Sie unseren Spendenaufruf für Japan hier
    Bitte lesen und unterstützen Sie den Aufruf zur Forderung nach sofortigem Betriebsstop den japanischen Atomkraftwerks Hamaoka hier


    "Gyokusai - Japans Helden sterben schön" von Makoto Oda

    Erstmals ist damit ein kompletter Roman von Makoto Oda, dessen Prosa-Arbeiten 42 Bände füllen sollen, in deutscher Sprache erschienen.

    Nähere Informationen zum Inhalt des Buches und dessen Bestellung finden Sie hier


    Terminplan Hiroshima-Reise 19.-25. April 2010

    Unter Teilnahme von Eugen Eichhorn (DJF) und Anne Jeglinski (ijgd) fand vom 19. bis 25. April 2010 in Hiroshima ein Seminar zum Thema "Voluntary Social Service Year in Japan (FSJ-I) for volunteers from Germany" statt.

    Nähere Informationen hierzu finden Sie hier


    Menschen mit Interesse sind willkommen!

    Das DJF führt einen auch für Interessenten offenen Jour Fixe an jedem 2. Samstag um 17 Uhr im Restaurant AREMA durch. Die Adresse ist: Birkenstraße 30, U-Bahn-Anbindung U9, Bahnhof Birkenstraße.


    NEU bei uns! Monats-Berichte aus Japan zu Arbeit, Gesundheit und Wohlfahrt

    Seit Oktober 2009 stellen wir diese deutschsprachigen Berichte auf unserer Website ins Netz.
    Den Bericht vom 18.09. bis 01.10.2009 finden Sie hier
    Den Bericht vom 02.10. bis 16.10.2009 finden Sie hier


    NEU bei uns! Die Newsletter des Asia-Pacific Journal

    Seit September 2009 stellen wir die englischsprachigen Newsletter auf unserer Website ins Netz.

      Newsletter Nr. 39 finden Sie hier
      Newsletter Nr. 40 finden Sie hier
      Newsletter Nr. 43 finden Sie hier
      Newsletter Nr. 46 finden Sie hier


    Wichtiger neuer Link zum Hiroshima Peace Media Center

    Wir möchten Sie auf einen neuen Link (siehe dort) zur hochinteressanten Website "Hiroshima Peace Media Center" aufmerksam machen, den Sie der Einfachheit halber auch direkt von hier erreichen können: http://www.hiroshimapeacemedia.jp/en/index.html


    Oda Makoto, Beheiren and 14 August 1945:
    Humanitarian wrath against indiscriminate bombing (von "Japan Focus")

    Yuki Tanaka

    Introduction

    On 30 July, 2007, social and political critic, novelist and political activist Oda Makoto died in Japan at the age of 75. Throughout his life, he published numerous essays and more than 100 books including some thirty novels. Two of his novels, Hiroshima and Gyokusai (The Breaking Jewel), have been translated into English and dramatized for a BBC radio program and broadcast worldwide. In Japan, however, he is remembered above all as the political activist who founded and led Beheiren (Japan Peace-for-Vietnam Citizen’s Alliance), a major grassroots movement against the Vietnam War, which gained extraordinary popular support in the 1960s and 1970s.

    Oda was boundlessly energetic in promoting peace and democracy, and in criticizing all forms of injustice, inequality and discrimination. In the past several years, he was particularly active in the movement against reforming Japan’s peace constitution and played an important leadership role in protecting Article 9.

    Oda was one of inaugural members of the Article 9 Association, a nation wide civil organization established in June 2004 to campaign against the Liberal Democratic Party’s plan to abolish the pacifist clauses of Article 9 of the constitution. However, considering the current situation, in which Article 9 is step by step being eroded by state actions, Oda sought to popularize the idea of peace and non-violence through grass root movements. He called, for example, for a movement to make Japan a “Conscientious Objector Nation”. This was because of his strong belief that the constitution itself is useless without persistent popular efforts to promote peace. Shortly before his death, Oda repeatedly warned of the fact that the Nazis seized power by making the Weimar Constitution practically ineffective, for example, by enacting a law that gave the Nazis carte blanche in 1933. He claimed that this German experience teaches us how important it is for the idea of peace and non-violence to permeate nationwide if we wish to protect our peace constitution.

    Oda studied Greek philosophy as an undergraduate at Tokyo University between 1952 and 1957, before going to Harvard for a year on a Fulbright scholarship in 1958. His interest in Greek philosophy, in particular the origins of the idea of democracy, continued throughout his life. Classical thought strongly motivated and informed his political development. However, it was his unforgettable encounter as a young boy with the indiscriminate bombing of Osaka City in the last days of the Asia-Pacific War that most profoundly shaped his ideas and writings, and led to his deep commitment to humanitarian causes throughout his life.

    This paper examines the inter-relationship between his experience of U.S. aerial bombing and his philosophy as a writer and activist.

    Kompletter Artikel hier


    Japan as a Plutonium Superpower (von "Japan Focus")
    Gavan McCormack

    Introduction

    For 60 years the world has faced no greater threat than nuclear weapons. Japan, as a nuclear victim country, with “three non-nuclear principles” (non-production, non-possession, and non-introduction of nuclear weapons into Japan) and its “Peace Constitution,” had unique credentials to play a positive role in helping the world find a solution, yet its record has been consistently pro-nuclear, that is to say, pro-nuclear energy, pro-the nuclear cycle, and, pro-nuclear weapons. This paper elaborates on Japan’s aspiration to become a nuclear state, arguing that attention should be paid to Rokkasho, Tsuruga, and Hamaoka, the places at the heart of Japan’s present and future nuclear plans, no less than to Hiroshima and Nagasaki, whose names represent the horror of its nuclear past.[1]

    Kompletter Artikel hier


    Wir trauern um Makoto Oda

    Mit dem folgenden Fax wurden wir vom Tod des Initiators unseres DJF informiert:

    From: "kotoh & company"
    To: "Eugen Eichhorn"
    Sent: Tue, 31 Jul 2007 13:48:45 +0900
    Subject: Oda Makoto's Funeral Ceremony
    July 31st, 2007
    Dear Prof. Eugen Eichhorn
    With deep sorrow and regret we have to tell you a sad news that our Mr. Oda Makoto passed away in the very early morning on July 30th, 2007. At the beginning of June he just celebrated his seventy-fifth birthday with his family and friends.
    For these weeks he had been in hospital in Tokyo since last April, when he came back from his participation in the Permanent Peoples' Tribunal held in the Hague, the Netherlands. Recently He had been suffered from cancer.
    A funeral ceremony is scheduled to be held in the following:
    Time 1:00 p. m., August 4th, 2007
    Place Aoyama Sogisho Funeral Hall
    2-23-20, Mimami-Aoyama
    Minato-ku Tokyo 107-0062
    JAPAN
    Tel: 81-3-3401-3653
    All of us thank for your long friendship with him. On this occasion we'll appreciate to have a message from you.
    Sincerely yours,
    KOTOH Ko
    On behalf of Organizing Committee for a Funeral Ceremony of Mr. ODA Makoto
    c/o Kotoh & Company
    Tachibana Shinjuku Bldg. 6th Floor
    3-2-26, Nishi-Shinjuku, Shinjuku-ku,
    Tokyo 160-0023
    JAPAN
    Tel: 81-3-3347-8170
    Fax: 81-3-3347-8177

    Eugen Eichhorn hat an der Beerdigung teilgenommen.

    Hier zwei Dokumente von Makoto Odas letzten Aktivitäten für Menschenrechte:

    1. Dokument des "Permanent People's Tribunal" am 21.-25. März 2007 in Den Haag hier
      und Foto der "Member of the Tribunal" mit Makoto Oda hier
    2. Dankschreiben des "Permanent People's Tribunal" an Makoto Oda vom 27. April 2007 hier


    Iccho Itoh, der Bürgermeister von Nagasaki wurde ermordet - wir trauern um einen Freund


    Mitten im Wahlkampf von Nagasaki hat ein Bewaffneter auf den Bürgermeister Iccho Itoh geschossen. Der Politiker erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Der mutmaßliche Täter soll zum Umfeld der japanischen Mafia-Organisation Yakuza gehören.

    Hier der Bericht von SPIEGEL-Online, 17.4.2007:

    Tokio - Bürgermeister Iccho Itoh wurde vor dem Bahnhof der südwestjapanischen Stadt von zwei Kugeln im Rücken getroffen, als er gerade im Straßenwahlkampf für die Kommunalwahl aktiv war. Fernsehbilder zeigten ihn blutverschmiert und bewusstlos. Rettungssanitäter brachten den 61-Jährigen ins Krankenhaus, wo er einen Herzstillstand erlitt. Wenige Stunden nach dem Attentat starb der Politiker.

    Der mutmaßliche Täter wurde kurz nach dem Anschlag festgenommen. Er gab die Tat nach Informationen des Fernsehsenders NHK zu, nannte aber kein Motiv. Der verdächtige Mann soll ein ranghohes Mitglied eines Verbrechersyndikats sein. Den Nachrichtenagenturen Jiji und Kyodo zufolge gab er an, zum Umfeld der japanischen Mafia-Organisation Yakuza zu gehören. Die amtliche Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, der 59-Jährige habe sich mit dem Bürgermeister um Aufträge für öffentliche Bauprojekte gestritten.

    Itoh wurde von der regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP) unterstützt und steht schon seit 1995 an der Spitze der Verwaltung von Nagasaki. In jüngster Zeit war er nach einem Bericht der Zeitung "Nagasaki" wegen mehrerer Skandale in die Kritik geraten. Dabei sei es um geheime Konten und die Vergabe von öffentlichen Aufträgen gegangen. Der Bürgermeister sei aber mit keinem der Vorfälle direkt in Verbindung gebracht worden.

    Ministerpräsident Abe sagte zu dem Vorfall: "Ich hoffe, dass die Behörden den Fall gründlich untersuchen und die Wahrheit herausfinden." In Japan, wo strenge Waffengesetze gelten, sind bewaffnete Angriffe selten. 1990 war jedoch der frühere Bürgermeister von Nagasaki, Hitoshi Motoshima, von Rechtsextremen angegriffen worden, nachdem er den früheren Kaiser Hirohito für den Zweiten Weltkrieg verantwortlich gemacht hatte.

    Offener Brief des IPPNW an die Möder von Iccho Itoh hier


    Protokoll der Mitgliederversammlung des DJF Berlin e.V. am 3. Februar 2007

    DOWNLOAD

    Hinweis: TOP 5) behandelt die Vorbereitung zum 20-jährigen Bestehen des DJF Berlin e.V.


    DJF-ADiA: Vorschlag für eine Zusammenarbeit mit der ijgd

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    Protokoll des Außerordentliches Treffen zur Vorbereitung der 20-Jahrfeier des DJF

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    US-Regierung gibt "Mini-Nukes" auf
    SPIEGEL-Online, 26.10.2005)

    Die US-Regierung hat ihre Pläne zur Entwicklung eines nuklearen "Bunkerknackers" offenbar endgültig begraben. Damit geht eine jahrelange Debatte zu Ende, die in den USA und international für Aufruhr sorgte.

    Bunkerknacker vom Typ GBU-28
    Die US-Regierung sah in ihm eine vorzügliche Waffen gegen "Schurkenstaaten", amerikanische Oppositionspolitiker und internationale Experten hielten ihn für den möglichen Auslöser eines Atomkriegs: den nuklearen "Bunkerknacker", eine taktische Nuklearwaffe mit vergleichsweise geringer Sprengkraft, die selbst tief in der Erde vergrabene Bunkeranlagen zerstören soll. Zuletzt war das Gespenst in Gestalt des "Robust Nuclear Earth Penetrator", kurz RNEP, umgegangen.

    Mehrere Jahre lang hatte US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld die Entwicklung solcher Waffen betrieben, was vor dem Hintergrund der ebenfalls von ihm entworfenen nuklearen Erstschlags-Doktrin der USA besondere Brisanz erhielt. Der politische Widerstand in Washington wurde jedoch immer größer - und hat jetzt offenbar dazu geführt, dass die Pläne für die sogenannten "Mini-Nukes" endgültig in der Schublade verschwinden.

    Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, hat die Regierung von US-Präsident George W. Bush entschieden, keinen nuklearen "Bunkerknacker", sondern eine konventionelle Waffe mit vergleichbaren Fähigkeiten entwerfen zu lassen. Der republikanische Senator Pete Domenici habe erklärt, dass die Mittel für die Entwicklung der kleinformatigen Atomwaffe aus dem nächsten Jahresetat des zuständigen Energieministeriums gestrichen worden seien. Ein nicht namentlich genannter Regierungsbeamter habe bestätigt, dass sich die Regierung Bush auf die Entwicklung einer nicht-nuklearen Anti-Bunker-Waffe konzentrieren werde.

    Heftige Debatten im Kongress

    Im US-Senat und im Repräsentantenhaus hatte es wiederholt hitzige Debatten um die "Mini-Nukes" gegeben. Die Befürworter hatten argumentiert, dass Anführer von "Schurkenstaaten" sich selbst und ihr Waffenarsenal zunehmend in tiefgelegenen Bunkeranlagen schützten. Atomwaffen hätten in solchen Fällen das einzig glaubwürdige Drohpotential.

    Die Gegner sind jedoch nach wie vor der Meinung, dass die von Rumsfeld als "einsetzbar" bezeichneten Sprengköpfe den Ausbruch eines nuklearen Krieges wahrscheinlicher machten und zur Weiterverbreitung von Atomwaffen beitragen könnten. Zudem waren wissenschaftliche Studien zu dem Schluss gekommen, dass auch kleinformatige Atomwaffen Zehntausende von Todesopfern fordern können.

    Das US-Repräsentantenhaus hatte zuletzt sogar die bescheidene Summe von vier Millionen Dollar verweigert, die das Energieministerium für die Entwicklung der kleinen Nuklearwaffen angefordert hatte. Der Senat hatte dem Antrag dagegen zugestimmt. In den Vermittlungsgesprächen kam es nun zum Aus des Programms.

    "Sieg für eine vernünftigere Atompolitik"

    Senator Domenici ist Vorsitzender des Ausschusses, der für den Etat des Energieministeriums verantwortlich ist. Nach seinen Angaben haben sich die Vertreter der Republikaner und der oppositionellen Demokraten darauf geeinigt, die Finanzierung des Atomwaffen-Programms einzustellen. Das Verteidigungsministerium werde sich nun auf die Forschung an konventionellen Waffen konzentrieren, die ebenfalls vergrabene Ziele zerstören können, sagte Domenici.

    "Das ist ein wahrer Sieg für eine vernünftigere Atompolitik", sagte Stephen Young von der Union of Concerned Scientists, einer Vereinigung von renommierten Wissenschaftlern, die unter anderem für eine friedliche Nutzung der Atomenergie eintreten. Die Waffe, die das Pentagon habe entwickeln wollen, "war mehr als 70 Mal so stark wie die Hiroshima-Bombe" und hätte beispiellose Opferzahlen unter Zivilisten verursacht.

    Forscher der National Academy of Sciences waren zu dem Schluss gekommen, dass ein nuklearer Bunkerknacker wahrscheinlich ähnlich viele Menschen töten würde wie eine gleich starke, an der Oberfläche gezündete Atombombe. Je nach Explosionsort und Sprengkraft könnte die "Mini-Nuke" mehrere Tausend bis hin zu einer Million Menschen töten oder verletzen. Die Studie war vom US-Kongress in Auftrag gegeben worden.

    Die Federation of American Scientists und auch die National Nuclear Security Administration (NNSA), die innerhalb des US-Energieministeriums die Nuklearprogramme beaufsichtigt, waren zu ähnlichen Schlüssen gelangt. In einer Anhörung vor dem Kongress sagte NNSA-Chef Linton Brooks, es sei unmöglich zu verhindern, dass ein nuklearer Bunkerknacker radioaktives Material über ein weites Gebiet verstreue. Die US-Regierung habe auch niemals behauptet, "dass es möglich wäre, eine Bombe so tief in die Erde eindringen zu lassen, dass jeder Fallout verhindert würde. Ich glaube nicht, dass die Gesetze der Physik das jemals erlauben werden."


    FURCHT VOR TERROR - Museum entfernt Modell der Hiroshima-Bombe
    (SPIEGEL-Online, 20.7.2005)

    Die Angst vor nuklearem Terror macht in den USA auch vor Museen nicht halt. Ein Modell der Hiroshima-Atombombe "Little Boy" wurde jetzt aus einer Ausstellung entfernt, weil es nach Meinung von Experten zu viele technische Details verrät.

    Los Alamos - Es ist eine Ironie der Geschichte: Die reale "Little Boy" sollte die Feinde der USA in Angst und Schrecken versetzen. Jetzt aber reicht ein Modell der Atombombe, die vor 60 Jahren in Hiroshima bis zu 140.000 Menschen tötete, um am Ort ihrer Erfindung Furcht vor einer nuklearen Attacke zu wecken.

    Mehr als zehn Jahre lang stand das Modell von "Little Boy" im Bradbury Science Museum des Los Alamos National Laboratory, wo die Bombe im Rahmen des "Manhattan Project" entwickelt wurde. Doch jetzt fürchteten Sicherheitsexperten des Forschungsinstituts, die Replik könne gestohlen und als Vorlage für den Bombenbau genutzt werden.

    Der Nachbau wurde deshalb aus der Ausstellung entfernt. "Veränderungen in der Welt" hätten den Schritt notwendig gemacht, erklärte Museumsdirektor John Roades.

    Seit Montag steht ein neues, 495 Kilogramm schweres Modell der Hiroshima-Bombe im Bradbury Science Museum. In welchen Details es sich von dem früheren Nachbau unterscheide, wollte Roades nicht sagen. Es sei aber historisch genauer als der Vorgänger und würde auch Sicherheitsbedenken Rechnung tragen.

    Das Modell der Atombombe "Fat Man", die drei Tage nach dem Untergang Hiroshimas auf Nagasaki abgeworfen wurde, soll ebenfalls ersetzt werden.


    Am Vorabend der UN-Konferenz zum Review des "Atomwaffensperrvertrages" in New York City

    Am 2. Mai 2005 findet im "Graduate Center" - 365 Fifth Avenue (at 34th St.) - an der "City University of New York" ein Kongreß unter dem Titel "Lifting the shadow--Toward a Nuclear-Weapons-Free World" statt.

    Mission Statement

    For six decades, beginning with U.S. nuclear destruction of Hiroshima and Nagasaki, humanity has lived in the shadow of nuclear war. Today nine nations possess nuclear stockpiles with weapons thousands of times more powerful than the bombs the U.S. used against Japan and delivery systems far more precise. For six decades, policymakers, pressed by anti-nuclear activists and aroused citizens, have struggled to prevent nuclear holocaust. They have succeeded in reducing nuclear arsenals from the height of mid-1980s insanity, when the nuclear powers, led by the U.S. and U.S.S.R., accumulated stockpiles with the destructive force of 1.5 million Hiroshima bombs. But with major wars ongoing and the threat of new wars in throughout the Middle East and Asia, the danger of annihilation persists and the threatened use of nuclear weapons by both nation states and terrorists grows. In fact, with recent developments in India, Pakistan, North Korea, Iran, and the United States and threats by terrorist groups, the world may be on the verge of the kind of nuclear anarchy and nuclear terror that statesmen and scholars have long dreaded. As the United Nations High-level Panel on Threats, Challenges, and Change recently warned: "We are approaching a point at which the erosion of the non-proliferation regime could become irreversible and result in a cascade of proliferation." Two events-the Non-Proliferation Treaty Review Conference at the United Nations in May 2005 and the 60th anniversary commemorations of Hiroshima and Nagasaki in August-present compelling opportunities to intensify efforts and rally global forces to control and eliminate these genocidal weapons before it is too late. We propose to take advantage of both the attention that the UN meetings will focus on the threat of proliferation and the fact that many international leaders will attend these meetings by organizing a major symposium to address both the ways of reducing and eliminating the nuclear threat, and the moral meanings and ethical stakes of the nuclear age. We seek to bring together elected officials from around the globe; experts on a broad range of nuclear issues, including proliferation and terrorism; religious and moral leaders; writers; and artists to address the political, technological and moral dimensions of the nuclear threat at a symposium at the City University of New York on May 2, 2005.

    Mehr unter http://web.gc.cuny.edu/cepp/nuclearconference/index.htm


    IPPNW-Jahrestreffen 2005 in Berlin

    Unter der Überschrift Von Hiroshima und Nagasaki ins neue nukleare Zeitalter fand vom 11. bis 13. März 2005 das Jahrestreffen der IPPNW - deutsche Sektion - in Berlin-Friedrichshain statt. Die Veranstaltung war wieder erstklassig. Natürlich stand die große Sorge im Mittelpunkt, was wohl das Ergebnis der UN-Konferenz zum Review des "Atomwaffensperrvertrages" im Mai in New York City sein wird.

    Ich stelle von diesem IPPNW-Jahrestreffen ins Netz:

    1. die Links zu den folgenden Vorträgen auf die IPPNW-Website:
    2. Eröffnungsvortrag von Horst-Eberhard Richter "Die IPPNW und das Vorbild Nelson Mandela
      Vortrag von Kate Hudson "Die neue nukleare Bedrohung
      Vortrag von John Pastore "Atomarer Terrorismus

    3. Acht kritische Aussagen zum Thema Atomenergie, die Sie sich mit Klick auf die kleinen Bilder vergrößern können:


    Jürgen Schröter


    Dr. Akiba, Bürgermeisters von Hiroshima und Präsident "Mayors for Peace", besuchte Berlin

    Mit dem Drücken auf "download" erhalten Sie die Detail-Informationen des Besuch-Programms von Dr. Tadatoshi Akiba am 20./21. Januar 2005 in Berlin.

    DOWNLOAD


    Post aus Japan an Eugen Eichhorn

    Dear Professor Eichhorn,

    We are contacting you following an article appearing in the Mainichi Newspaper on 8 December 2004. The Delegation of Japan to the Conference on Disarmament has been active in the area of Disarmament and Non-Proliferation Education, and we were particularly interested to read about the various activities, including the Hiroshima-Nagasaki Peace Study Courses and the Germany-Japan Peace Forum, that you have undertaken in this area.

    For your information, I have attached a list of Japan's efforts in the area of disarmament and non-proliferation education (here)", as well as Ambassador Mine's statement at the UNGA First Committee in October (here).

    We are currently commencing preparation for the NPT Fifth Review Conference to be held in New York in May 2005, and Japan will endeavour to ensure that disarmament and non-proliferation education is attributed high importance during this Conference.

    If you are ever in Geneva, Ambassador Yoshiki Mine would be most pleased to meet with you. Please do not hesitate to contact me, Keiko Yanai, on +41 (0)22 717 3407 / keiko.yanai@mofa.go.jp or Cathereine Bull on +41 (0)22 717 3410 / Catherine.bull@ge-japan.ch. We look forward to future contact with you.

    Best regards,

    Keiko Yanai (Ms)
    First Secretary
    Delegation of Japan to the Conference on Disarmament


    Der regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, schickt Grüße nach Hiroshima

    Professor Eichhorn vom Deutsch-Japanischen Friedensforum hat auf seiner Reise nach Japan im Oktober 2004 wichtige Post nach Hiroshima mitgenommen: Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (Foto) schrieb eine Grußbotschaft an den Bürgermeister von Hiroshima, Herrn Dr. Tadatoshi Akiba. In der Botschaft bekräftigt Wowereit seine Unterstützung für "Mayors for Peace" und weist auf seine Schirmherrschaft für die Hiroshima-Nagasaki Peace Study Courses an der Technischen Fachhochschule Berlin (TFH Berlin) hin.

    Wortlaut der Grußbotschaft:

    "Dear colleague Dr. Akiba,

    I hope this message finds you well!

    Let me seize the opportunity of Professor Eugen Eichhorn's visit to Hiroshima to confirm once more my strong support for the Mayors for Peace and its vital issues, as expressed by you in the Hiroshima Peace Declaration on August 6, 2004, and at the World Congress of the International Physicians for the Prevention of Nuclear War (IPPNW) in Beijing last week.

    The resolution of the European Parliament passed by an overwhelming majority in February is a really encouraging sign and an even stronger one is the U.S. Conference of Mayors' resolution, representing 1183 U. S. cities, passed by acclamation in June of this year.

    With respect to the essential goal "to communicate the message of the hibakusha around the world and promote the Hiroshima-Nagasaki Peace Study Course to ensure, especially, that future generations will understand the inhumanity of nuclear weapons and the cruelty of war" may I remind you of my patronage of the first Hiroshima-Nagasaki Peace Study Course in Germany at the Technische Fachhochschule Berlin (University of Applied Sciences), that took place for the first time in the summer semester 2004 and which will be continued this coming winter.

    Let me close with the expressions of sincere appreciation for your work in pursuit of peace and nuclear disarmament.

    Sincerely,

    Klaus Wowereit
    Mayor of Berlin"


    Ex-Air-Force-Mann will Atombombe gefunden haben
    (SPIEGEL-Online, 14.9.2004)

    Die US-Regierung prüft Berichte, wonach vor der US-Küste eine Atombombe gefunden wurde. Die Waffe soll Uran und Sprengstoff enthalten, jedoch keinen Plutoniumkern. Sie war bei einem Flugzeugunglück vor 46 Jahren verloren gegangen.

    Washington - Die Bombe war nach einem Bericht des Nachrichtensenders CNN verloren gegangen, als am 5. Februar 1958 über dem Atlantik zwei US-Flugzeuge zusammenstießen: Ein B-47-Bomber und ein F-86-Kampfflugzeug streiften sich über dem Meer in der Nähe des kleinen Städtchens Savannah im US-Bundesstaat Georgia. Der B-47-Bomber, der die gefährliche Fracht an Bord hatte, wurde bei dem Crash beschädigt, der Pilot versuchte dennoch, die Maschine zu landen. Nach dem dritten missglückten Landeanflug wurde der Crew schließlich die Erlaubnis erteilt, die Bombe über dem Meer abzuwerfen, heißt es in dem CNN-Bericht. Drei Monate später habe die Air Force im April 1958 dann die Suche eingestellt.

    Der ehemalige Air-Force-Angestellte Derek Duke behauptete nun, er habe an der mutmaßlichen Abwurfstelle mit Kollegen im Juli dieses Jahres ein großes Objekt im Meer entdeckt, das dem Bericht zufolge eine hohe Dosis Radioaktivität ausstrahle. Um nach der verlorenen Bombe zu suchen, habe man Geigerzähler und Metalldetektoren eingesetzt, berichtet CNN unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AP.

    Ein Sprecher der Air Force bestätigte, das verdächtige Objekt am Meeresboden werde untersucht. Es sei nur "vernünftig", die Beweisstücke, die die Gruppe gesammelt habe, genau zu betrachten, wird Sprecher Frank Smolinsky zitiert. Experten der Luftwaffe, des Verteidigungsministeriums und der Energiebehörde seien mit dem Fall betraut. Je nach Ergebnis der Untersuchung würden dann an der Fundstelle weitere Tests durchgeführt. Sollte es sich tatsächlich um die verlorene Bombe handeln, müsse geprüft werden, ob eine Bergung überhaupt in Frage komme.

    Einer Untersuchung zufolge, die die Air Force im Jahr 2001 in Auftrag gegeben hatte, kann die Bombe vermutlich keinen Schaden anrichten, wenn sie dort belassen wird, wo sie seit mehr als 40 Jahren ist. Hingegen besteht die Gefahr, dass der konventionelle Sprengstoff explodiere, mit dem die Bombe bestückt ist. Eine Bergung setze die beteiligten Experten einer großen Gefahr aus. Zudem würde eine Detonation schwere Umweltschäden verursachen.

    Dem CNN-Bericht zufolge ist die vier Meter lange Bombe mit Uran und 400 Pfund (ca. 180 Kilogramm) konventionellem Sprengstoff bestückt. Nach Angaben der Air Force war die Bombe lediglich zu Übungszwecken gedacht. Der Plutoniumkern, der für eine atomare Explosion notwendig gewesen wäre, sei aber nie eingebaut worden.

    Die Bombe von Savannah ist dem Bericht zufolge nur eine von vielen Atombomben, die während des Kalten Krieges verloren gingen. Allein die USA sollen 11 Nuklearwaffen vermissen. Insgesamt liegen nach Schätzungen der Umweltschutzorganisation Greenpeace etwa 50 Bomben auf dem Grund der Meere. Die meisten davon stammen aus der ehemaligen Sowjetunion.


    Ab hier folgen "News" von gestern, die aber noch immer interessant sind

    Plutonium-Partikel von US-Atomwaffentests in Japan angespült

    Tokio (AP) In japanischen Gewässern sind radioaktive Plutonium-Partikel entdeckt worden, die von lange zurückliegenden US-Atomwaffentests im Pazifik stammen. Wie Wissenschaftler des Nationalen Instituts für Radiologie in Tokio am Montag mitteilten, kommen die in der Bucht von Sagami gesammelten Proben vom Bikini-Atoll. Zwischen 1946 und 1958 zündeten die Amerikaner dort 66 Atombomben. Die Plutonium-Partikel seien offenbar von der Meeresströmung angespült worden, sagte Masatoshi Yamada, der Leiter des Forscherteams. Eine Gefahr für die Umwelt bestehe nicht.


    Joseph Rotblat im "Stern" Nr. 29/2004: "Die Atomwaffen-Gefahr nimmt zu"


    Carl-von-Ossietzky-Preis an Noam Chomsky
    Vor zwei Jahren hat den Preis Uri Avnery erhalten, in diesem Jahr war es mit Noam Chomsky einer der weltweit bekanntesten Linksintellektuellen und Kritiker der US-Aggressionspolitik. Damit zeigt die Stadt Oldenburg, dass sie ein gutes Händchen bei der Auswahl würdiger Preisträger hat, denn der Namensgeber des Preises, Carl von Ossietzky, verpflichtet.

    Weitere Informationen (Laudatio, Würdigung durch das Preiskomitee) erhalten Sie/erhaltet ihr auf den beiden Internetseiten:
    Laudatio: http://www.uni-kassel.de/fb10/frieden/themen/Friedenspreise/chomsky2.html
    Begründung der Stadt Oldenburg: http://www.uni-kassel.de/fb10/frieden/themen/Friedenspreise/chomsky.html